Fischbrötch auf Sylt - Die Alternative

Aufgrund der Witterungsverhältnisse und zu erwartenden Schneefälle hatte ich die Tour von Ahrensburg nach List abgesagt. Stattdessen fuhren wir, immerhin zu zweit, vom Hamburger Hauptbahnhof um 07:19 Uhr mit der Bahn nach Sylt. Unterwegs waren die sichtbaren Hauptsstraßen zumeist frei von Eis und Schnee, doch kurz vor Niebüll empfing uns die Landschaft schneeweiss.


 
In Morsum stiegen wir aus dem Zug. Mit 29er und Crosser ausgestattet, ich hatte mir extra noch Spikes besorgt, fuhren wir der Küstenlinie entlang zum Rantumbecken. Die Schneewehen waren hier zum Teil recht hoch, so federten sie meine Stürze gut ab. Sobald wir nicht mehr in östlicher Richtung fuhren, spürten wir die Stärke des Winds. Es waren bft Stärken von 6 bis 7 vorhergesagt worden und an den ungeschützten Passagen empfanden wir den Wind auch als so stark. Dies verschärfte dann auch die gefühlte Temperatur, nur gut dass man sich etwas anstrengen durfte.


 
Bald schon erreichten wir, die Hauptstrassen meidend, so gut es ging, Hörnum. Einmal zum Süd Cap und dann ging es zurück nach Norden und in Richtung Westerland.


 
Zur Mittagszeit wärmten wir uns in einer Bäckerei kurz auf, bevor es weiter nach List ging. Der Wind ließ nicht nach, der Schnee schon. Immer wieder konnten wir auf die zugefrorene See zwischen Sylt und dem Festland schauen; unvergesslich schön!


 
Bald hatten wir dann auch List erreicht. Natürlich machten wir das obligatorische Foto am Ortsschild.


Einmal zur Hafenmole gegen den Wind und dann zurück mit Rückenwind nach Westerland. Fischbrötchen gekauft und Zack! ab in die Bahn.
Insgesamt anders als geplant, aber auch sehr schön und sonnig.